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AlgenART

Wandkalender "Kunstformen der Mikroskopie"

Wandkalender "Kunstformen der Mikroskopie"

Normaler Preis €24,99 EUR
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inkl. MwSt.

Produktspezifikationen:

  • Papier: Der Kalender ist auf 250 g/m² halbmattem Seidenpapier gedruckt.
  • Format: Hochformat A3 (29,7 x 42 cm), doppelseitig gedruckt.
  • Befestigung: Haken für einfaches Aufhängen.
  • Die Farbe des Wire-O-Binders kann metallisch, schwarz oder weiß sein – abhängig von der regionalen Verfügbarkeit.
  • Verpackung: Flacher, schützender Verpackungskarton in Braun oder Weiß.


Bildinformationen:

Allgemein:
Alle Abbildungen basieren auf Originalzeichnungen des Botanikpioniers Nathanael Pringsheim (1823-1894). Durch seine Algenforschung erkannte Pringsheim die Sexualität als grundlegendes Prinzip nicht nur im „höheren“, sondern auch im „niederen“ Leben, was das damalige Verständnis der Biologie revolutionierte. Neben seiner Arbeit an niederen Pflanzen wie Algen, Moosen und Farnen, beschäftigte sich Pringsheim auch intensiv mit höheren Pflanzen, insbesondere mit Blütenpflanzen. Er war ein Meister der Mikroskopie und der wissenschaftlichen Zeichnung. Der Kalender zeigt eine Auswahl seiner beeindruckendsten Zeichnungen, die vom AlgenARTIST überarbeitet wurden.

  • Titelblatt:

    Hypnum serpens



    Schnitt durch den Stiel des Schlafmooses Hypnum serpens. Moose waren die ersten Landpflanzen. Pringsheim erforschte die sexuelle Fortpflanzung dieser Pflanzen.

  • Januar:

    Acrochaete repens



    Die Grünalge Acrochaete repens wurde von Nathanael Pringsheim auf Helgoland entdeckt. Pringsheim hielt sich häufig auf der Insel auf, da sie ideale Bedingungen für seine Algenforschung bot. Später initiierte Pringsheim erfolgreich die Gründung der ersten deutschen meeresbiologischen Forschungsstation auf Helgoland.
  • Februar:

    Spermathamnion roseolum




    Nathanael Pringsheim beschäftigte sich nicht nur mit Goldgelben, Grünen und Braunen Algen, sondern auch mit Roten Algen. Hier zu sehen ist die Rotalge Spermathamnion roseolum, die von Nathanael Pringsheim ebenfalls auf Helgoland entdeckt wurde.

  • März:

    Pandorina morum



    Auf seiner Suche nach Urformen der Sexualität entdeckte Pringsheim bei der Grünalge Pandorina morum eine besonders einfach organisierte Sexualität. Bei der hier gezeigten ungeschlechtlichen Vermehrung teilt sich jede Zelle in sechzehn Tochterzellen, die zusammen eine neue Kolonie bilden.

  • April:

    Vaucheria sessilis




    Bei der Goldgelben Alge Vaucheria sessilis war Nathanael Pringsheim erstmals Zeuge einer Befruchtung in einem lebenden Organismus. Das war zu seiner Zeit eine wissenschaftliche Sensation. Das rechts im Bild zu sehende weibliche Sexualorgan enthält eine Eizelle, die später von Spermazellen aus dem männlichen Sexualorgan (links) befruchtet wird.
  • Mai:

    Coleochaeta scutata



    In der Grünalgengattung Coleochaeta entdeckte Nathanael Pringsheim einen Wechsel zwischen sexuellen und asexuellen Generationen. Der evolutionäre Fortschritt der Landpflanzen kann als Anpassung an den bei Grünalgen erstmals beschriebenen Generationswechsel verstanden werden. Im Bild sind deutlich die für die Gattung Coleochaeta typischen stachelförmigen „Zellhaare“ zu erkennen, die Pflanzenfresser abschrecken.

  • Juni:

    Coleochaeta soluta



    Erläuterung: s.o. “Mai”, die Abbildung zeigt eine andere Coleochaeta-Art.

  • Juli:

    Hydrodictyon spec.



    Gezeigt wird das „Polyederstadium“ einer Grünalge der Gattung Hydrodictyon (Wassernetz). Im Inneren des Polyeders sind Sporen sichtbar, aus denen asexuell neue Netze hervorgehen. Nathanael Pringsheim fand heraus, dass sich das Wassernetz auch sexuell reproduziert. Pringsheims Erkenntnisse über die Sexualität der Grünalgen sind von Bedeutung da mehrzelige Grünalgen die Urahnen aller heutigen Landpflanzen sind.

  • August:

    Chara fragilis

  • Abgebildet ist die Armleuchteralge Chara fragilis. Die Armleuchteralgen sind sehr urtümliche Organismen und bilden eine Schwestergruppe der Landpflanzen. Nathanael Pringsheim interessierte sich für diese Algen, weil sie in ihrem Erscheinungsbild Blütenpflanzen ähneln.

  • September:

    Hypnum serpens




    Erläuterung: s.o. “Titelblatt”. Die Originalzeichnung wurde mit einem anderen Filter bearbeitet.
  • Oktober:

    Salvinia natans



    Nathanael Pringsheim entdeckte die sexuelle Fortpflanzung des Schwimmfarns Salvinia natans. Abgebildet ist ein Schnitt durch den Embryo (eiförmiger roter Bereich). Pringsheim beschrieb erstmals den gesamten Zyklus aus sexueller und asexueller Fortpflanzung des Schwimmfarns.

  • November:

    Utricularia vulgaris



    Querschnitt durch zwei Schläuche des Wasserschlauchs, Utricularia vulgaris. Diese Wasserpflanze fängt kleine Wassertiere mit Schluckfallen, die sie an ihren Blättern ausbildet. Pringsheim erforschte die Entwicklung dieser Schläuche. Im Bild sind die Trichter erkennbar, die den Zugang ins Innere ermöglichen. Auch Charles Darwin zeigte ein großes Interesse für diese faszinierenden fleischfressenden Pflanzen.

  • Dezember:

    Mercurialis annua




    Blick in die weiblichen Blütenorgane des Bingelkrauts Mercurialis annua. Nathanael Pringsheim untersuchte die Entwicklung der Blüte. Sie bietet dem Embryo Schutz und ermöglicht es den Blütenpflanzen, neue Lebensräume zu erobern.



 

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